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Ein Cloud-Label-Druck-Workflow in Minuten – von der Hardware bis zum Mitarbeiter-Druck

^XA^FDSheet → Label → Druck.^XZ

2 Min. Lesezeit zplCloud Team

Ein Workflow, Ende zu Ende

Dieser Beitrag setzt die Teile zusammen: ein kompletter Cloud-Label-Druck-Workflow – vom Drucker im Versandkarton bis zum Etikett in der Hand des Mitarbeiters. Und weil Daten der Punkt sind, an dem die meisten Projekte scheitern, halten wir die Datenquelle bewusst simpel: eine Google-Tabelle.

Du brauchst etwa 20 Minuten und drei andere Beiträge (unten verlinkt):

  • Zebra Cloud Setup – Speed Run – vom Auspacken zum Produktionsetikett.
  • Print View – die responsive UI für deine Mitarbeiter.
  • zplCloud App – Drucker-Setup/-Reset von Android aus.

Schritt 1 – Hardware (siehe Speed Run)

  • Zebra-Drucker auspacken, Medien einlegen, einschalten, ins Netzwerk bringen.
  • Mit zplCloud verbinden: Weblink-Einzeiler oder zplCloud Proxy-Agent.
  • Ein Druckerprofil anwenden, damit Dunkelheit, Geschwindigkeit und Material passen.

→ 10 Minuten, komplett abgedeckt im Beitrag Zebra Cloud Setup – Speed Run.

Schritt 2 – Das Label gestalten

  • Den Designer öffnen, mit einer Vorlage oder von null starten.
  • Die Felder anlegen, die sich pro Label ändern: Artikelnummer, Name, Menge, Ziel.
  • Sie an Spalten deiner Daten binden – dieselben Spaltennamen, die du später in der Tabelle verwendest.
  • Vor dem Druck die Live-PNG-/PDF-/SVG-Vorschau prüfen.

Schritt 3 – Google-Tabelle als Datenquelle

Kein ERP, keine Datenbank, keine Export-Skripte. Eine Google-Tabelle ist die einfachste mögliche Stammdatenquelle. Zwei einfache Wege:

A) Copy & Paste (ohne Code)

  • Tabelle füllen: eine Zeile pro Label, Spalten = Label-Felder.
  • Die Zeilen in die Testdaten des Designers oder in einen Batch-Job exportieren/kopieren und drucken.

B) Mini-Skript (Google Apps Script → zplCloud API)

  • Deine Tabelle wird zum Live-Treiber: Ein Apps Script liest die aktuelle(n) Zeile(n) und ruft die zplCloud-Print-API mit den Feldwerten auf.
// Google Apps Script - die aktive Zeile an zplCloud senden
const payload = {
  host: "192.168.1.50",   // dein Drucker (oder leer lassen für Weblink-Druck)
  port: 9100,
  payload: "^XA^FO20,20^A0N,60^FDHallo " + row.artikel_nr + "^FS^XZ"
};
UrlFetchApp.fetch("https://api.zplcloud.com/api/print/raw", {
  method: "post",
  contentType: "application/json",
  headers: { "X-Api-Key": API_KEY },
  payload: JSON.stringify(payload)
});

Das ist die ganze Integration – eine Tabelle, ein Skript, eine Cloud-Druck-API.

Schritt 4 – Print View für Mitarbeiter

  • Aus dem Design eine Print View erstellen.
  • Die Felder wählen, die Mitarbeiter bearbeiten dürfen (z. B. Menge, Ziel), den Rest sperren (z. B. Artikelnummer).
  • Den Link teilen – oder einen QR-Code drucken und neben den Drucker hängen.

Schritt 5 – Der Mitarbeiter druckt

1. Mitarbeiter scannt den QR mit dem Handy.

2. Das responsive Formular öffnet sich – optional mit Barcode-Scanner-Button, um den Artikel zu scannen.

3. Die Live-PDF-Vorschau bestätigt das Label.

4. Ein Tipp: Drucken – der Job geht über Weblink zum Drucker im Lager.

Das Gesamtbild

StufeWerkzeugZeit
---------
1. Hardware + Cloud-ConnectWeblink / Proxy + Druckerprofil10 min
2. DesignDesigner (Vorlage + Felder)5 min
3. DatenquelleGoogle-Tabelle + Apps Script / Copy & Paste5 min
4. Mitarbeiter-UIPrint View + QR2 min
5. AusdruckMitarbeiter scannt, füllt aus, drucktSekunden

Warum „nur eine Tabelle" der Punkt ist

Der ausgefallenste Workflow stirbt, wenn die Datenerfassung schwer ist. Eine Google-Tabelle versteht jedes Büro – ohne Schulung, ohne Tickets, ohne IT-Backlog. Sie ist bewusst simpel: Starte mit der Tabelle und tausche später dein ERP ein – Label und Druckweg bleiben gleich.

Hardware → Tabelle → Etikett in der Hand. Das ist der ganze Workflow.

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